Am 5. Dezember 2025 hat das erste RWTH Alumni-Ostbelgien-Treffen stattgefunden.
Parlament der DG

RWTH-Alumni aus Ostbelgien starten neue Tradition

Ein Abend, der verbindet

Eupen. – Mit einem stimmungsvollen und überraschend intensiven Auftakt hat am 5. Dezember 2025 das erste Ostbelgien-Alumni-Treffen der RWTH Aachen im Parlament der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens stattgefunden. Was zunächst als neuer Versuch begann, entwickelte sich schnell zu einem Abend, der Erwartungen übertraf und der – darin waren sich die Teilnehmenden einig – künftig fester Bestandteil des Jahreskalenders sein soll.

Schon beim Eintreffen im beeindruckenden Plenarsaal des Parlaments war spürbar, dass diese Premiere unter einem besonderen Stern stand. Die Gäste verbanden zwei prägende Gemeinsamkeiten: ihre Zeit an der RWTH Aachen und ihre Wurzeln oder ihr Lebensweg in Ostbelgien. Diese doppelte Identität sorgte für eine Atmosphäre, die zugleich vertraut und inspirierend wirkte.

Den offiziellen Auftakt gestalteten Parlamentspräsidentin Patricia Creutz-Vilvoye und der Minister für Unterricht, Ausbildung und Beschäftigung Ostbelgiens Jérôme Franssen sowie Professor Bernd Markert (Rektoratsbeauftragter für Alumni der RWTH). Ihre Beiträge umspannten zentrale Themen, die sowohl die Region als auch die RWTH-Community bewegen: die Bedeutung von Netzwerken und dem Alumni-Spirit, innovative Bildungswege, wissenschaftliche Entwicklung und Perspektiven für die Zukunft Ostbelgiens.

Besonders hervor stach das Impulsreferat von Nicole De Palmenaer, das neue Blickwinkel auf Bürgerbeteiligung eröffnete. Anschließend präsentierte Dr. Lucyna Zalas das Standortprojekt, das vielen Teilnehmenden die Chancen und Entwicklungsmöglichkeiten ihrer alten oder neuen Heimat auf eindrucksvolle Weise näherbrachte. Die lebhaften Diskussionen, die daran anknüpften, zeigten, wie viel Wissen, Erfahrung und Gestaltungswille in der Alumni-Gemeinschaft stecken.

Nach dem offiziellen Teil verlagerte sich das Treffen in ein nahegelegenes Restaurant – und dort entfaltete der Abend seine volle Wirkung: Bei Cocktails, Fritten und ungezwungenen Gesprächen entstanden neue Kontakte, wurden Erinnerungen ausgetauscht und unerwartete Parallelen entdeckt. Es war genau jener Teil, der sich nicht planen lässt, aber einen Abend unvergesslich macht: das Gefühl, Teil einer lebendigen, wachsenden Gemeinschaft zu sein.

Viele Teilnehmende äußerten im Nachhinein, wie sehr sie dieses Treffen brauchten – als Austausch, als Inspiration, als Heimkommen. Entsprechend steht bereits fest: Dieses Format wird weitergeführt. Alle, die in diesem Jahr nicht dabei sein konnten, sind schon jetzt herzlich eingeladen, Teil der neu entstandenen Tradition zu werden.

Zum Schluss geht ein großes Dankeschön an alle Redner*innen, an alle Diskutierenden und Zuhörenden – und an jene, die den Abend durch ihre Anwesenheit zu etwas Besonderem gemacht haben. Ein vielversprechender Anfang ist gemacht.

– Autorin: Christine Cox